Der große Schwindel: Über die mediale Derealisierung der Politik.
Schon einige Jahre alt, aber als Text zum Nachdenken über die Feiertage weiterhin aktuell. Guten Rutsch.
Individuen, die fake news in die Welt setzen, sind nicht besonders originell.
1533 erscheinen diverse anonyme Flugblätter, die die „warhafftige History“ von einem verheerenden Feuer in der Kleinstadt Schilta am Gründonnerstag dieses Jahres verbreiten. Brandstifter sei der Teufel höchstpersönlich, eine Magd, die sich zum fraglichen Zeitpunkt bezeugtermaßen in zwanzig Kilometern Entfernung aufhielt, wird als Helfershelferin überführt und verbrannt. – Anfang 2017 kursiert im Internet die Meldung, ein tausendköpfiger islamischer Mob habe am Silvesterabend in Dortmund die Polizei mit Leuchtraketen beschossen und unter „Allahu Akbar“-Rufen „die älteste Kirche Deutschlands“ in Brand gesteckt.
Im Jahr 1563 verbreitet eine ebenfalls „warhafftige“ Flugschrift die Nachricht von Hexen, die in der Stadt Wiesensteig unter anderem Kinder der „Hayligen Tauff beraubt“, „auß dem Mutterleib geschnitten“ und „zu eynem Müeß versotten“ hätten. – Anfang Dezember 2016 erreicht die Meldung, die damalige US-amerikanische Präsidentschaftskandidatin sei in einen Pädophilen-Ring involviert, über das Internet Millionen Menschen. Trotz offizieller Dementi stürmt ein Mann in die Gaststätte, die als Zentrale fungieren soll, bedroht einen Kellner und schießt um sich.
1631 berichten die Kölner „Reichs-Zeitungen“ von einem der blutigsten Massaker des Dreißigjährigen Kriegs, der Einnahme und Plünderung der protestantischen Hochburg Magdeburg durch die kaiserlichen Truppen, und melden, die Belagerten hätten die Stadt „selbst an underschidtlichen Orthen angezündt“. – Und seit der Einäscherung des New Yorker World Trade Centers im Jahr 2001 durch Selbstmordattentäter hält sich im Internet in unterschiedlichen Varianten die Nachricht, das Verbrechen sei von offizieller US-amerikanischer Seite veranlasst worden.
Das Problem ist also nicht neu, sondern es entsteht wieder: Die in Europa und anderen Ländern westlicher Prägung über Jahrhunderte mühsam errungene Orientierung des politischen Diskurses an überprüfbaren Fakten ist in Auflösung begriffen. Wir haben, wie es scheint, unseren kollektiven Realitätssinn verloren, der erlaubte, weitgehend außer Streit zu stellen, was jeweils Sache war.
Manche Kommentatoren meinen, diese Entwicklung zum Anbrechen eines „postfaktischen Zeitalters“ adeln zu müssen, aber das vernebelt die Vorgänge mehr, als es sie klärt. Die heutige Situation erinnert eher an individuelle Phänomene der Unzurechenbarkeit: Die Menschen scheinen nicht mehr zu wissen, wovon sie reden, ungefähr so wie kleine Kinder, Betrunkene oder Kranke im Fieberwahn. Es ist nicht sinnvoll, einem Delirierenden zu bescheinigen, er sei in seine postfaktische Phase eingetreten.
Fakten sind nichts Naturgegebenes, sondern Ergebnis eines Konsenses. Das gilt für die Wissenschaft, wo auch experimentell gewonnene Daten erst durch ihre Nachvollziehbarkeit für andere Mitglieder der scientific community zu Fakten werden. Es gilt auch für die Demokratie. In diesen entwickelte sich ein komplexes Netz von Nachrichtenmedien, deren Aufgabe im Wesentlichen darin bestand, den Bürgern verlässliche, das heißt überprüfte und überprüfbare Informationen zur Verfügung zu stellen, die sie in die Lage versetzten, wohlbegründet Stellung zu beziehen und politische Entscheidungen zu treffen. Eine Funktion, die unterschiedlich gut erfüllt wurde, die jedoch noch vor wenigen Jahren weitgehend außer Streit stand.
Aber der Konsens zersetzt sich. Charakteristisch sind Schlagworte wie „Mainstream-Medien“ oder „Lügenpresse“, die auf der Annahme basieren, die herkömmlichen Nachrichtenmedien dienten der gelenkten Desinformation.
Ursache für diese Entwicklung sind weder geänderte politische Verhältnisse noch korrumpierte Nachrichtenmedien. Die Funktionsweise der westlichen Demokratien hat sich im vergangenen halben Jahrhundert kaum verändert, die Transparenz und die Mitwirkung der Bürger an politischen Entscheidungen nahm sogar deutlich zu. Daraus lässt sich das Kippen von grundsätzlichem Vertrauen in grundsätzliches Misstrauen nicht erklären.
Der Grund ist ein anderer, nämlich das neue dominante technische Medium, mittels dessen wir uns über Fakten verständigen. Das Internet hat die eingespielten Prozesse der Faktenfeststellung obsolet gemacht.
Zum einen haben wir es nicht mehr mit einem Kampf informierter Bürger um die Deutung von Fakten, sondern mit einem Kampf um die Geltung von Informationen als Fakten zu tun. Im Internet und auf sozialen Medien verbreitete Meldungen sind nur noch zu einem sehr kleinen Teil auf herkömmliche Weise selektiert und überprüft. Jeder Einzelne kann Meldungen produzieren, auch ohne die Ausbildung und den Zeitaufwand, den Journalisten dafür aufwenden. Meldungen können frei erfunden sein, sind aber nicht leicht als solche zu erkennen.
Dieser Sachverhalt wird noch verschärft durch die globale Verbreitung des Internets, die bisher räumlich relativ begrenzte und daher relativ konsistente politische Diskurse ineinander übergehen und aufeinandertreffen lässt.
Zum anderen unterläuft das Internet das Autorprinzip: Ein wichtiger Bestandteil des traditionellen Systems bestand darin, dass die Verursacher von Meldungen auf die eine oder andere Weise zur Rechenschaft gezogen werden konnten. Im Internet hingegen ist zunächst jeder Teilnehmer anonym (auch wenn er sich mit seinem echten Namen anmeldet), da diesem Medium kein Rechtsraum entspricht, innerhalb dessen solche Zuordnungen allgemein überprüfbar und judizierbar wären.
Und schließlich ist nicht nur die Menge der öffentlich Sprechenden, sondern auch die Menge der verfügbaren Informationen explodiert: Nach einschlägigen Schätzungen hat die Menschheit zwischen dem Jahr 0 und dem Jahr 1500 ihr Wissen verdoppelt, dann innerhalb von 250 Jahren, 150 Jahren usw.; mittlerweile verdoppelt sich die verfügbare Informationsmenge alle paar Stunden. Das ist nicht nur beeindruckend, sondern lässt sich auch durch Nachrichtenspezialisten nicht mehr auf herkömmlichem Wege bewältigen – geschweige denn durch die Nachfahren des traditionellen Zeitungslesers.
Bei der derzeitigen Art der Internetznutzung wird die Informationsgewinnung des Einzelnen weitgehend zu einem Hasardspiel und die Auswahl der rezipierten Meldungen fast beliebig. Deren Beurteilung ist überwiegend allein noch vom je eigenen Wissenshorizont, den eigenen Erfahrungen, Vorlieben, Hoffnungen und Ängsten bestimmt.
Aufgrund neuer Medien Kommunikation neu lernen
Wir kennen eine ähnliche Situation in der europäischen Geschichte, nämlich die durch den Buchdruck ausgelöste Kommunikationskrise im Europa des 16. und 17. Jahrhunderts. Der Bruchdruck machte das Beherrschen der Schrift von einer Angelegenheit für Spezialisten zu einer allgemeinen gesellschaftlichen Kulturtechnik.
Das ist einerseits als immenser Emanzipationsschub zu werten: Die Christen waren nicht mehr darauf angewiesen, dass ein Priester ihnen aus der Bibel vorlas (was die diversen Reformationsbestrebungen zu mächtigen Bewegungen werden ließ). Bis dahin unzugängliches, da in seltenen Handschriften festgehaltenes und in Bibliotheken gelagertes Wissen wurde öffentlich, und das Drucken und Vertreiben von Meldungen mittels Flugschriften schnell zu einem verbreiteten Geschäftsmodell.
Andererseits jedoch schuf die Verbreitung des Buchdrucks eine Situation kommunikativer Unsicherheit, die an die heutige erinnert: Plötzlich erreichten Informationen „das Volk“, die ihm vordem verschlossen waren und für die es in der überwiegenden Mehrzahl keine Möglichkeit der Überprüfung gab.
Vor der Verbreitung des Buchdrucks waren aktuelle Informationen im Wesentlichen auf persönliche Kommunikation angewiesen, was ihre räumliche Verbreitung und Menge eng begrenzte und ihre Beurteilung an die Einschätzung des Überbringers band. Jetzt verschafften ihr die überwiegend anonymen Flugschriften im gesamten Sprachraum (d. h. auch weit über die einzelnen Herrschaftsgebiete hinaus) Gehör, sodass sie nicht nur unsicherer waren, sondern auch über ein unvergleichlich größeres Potenzial verfügten.
Das führte zu einer Art kollektiver Halluzination, die bis weit ins 17. Jahrhundert hinein anhielt, zu einer Blütezeit des Gerüchts und daraus sich ergebender kollektiver Gewalttätigkeit. Es kam zu massiven sozialen Unruhen, die Hexenverfolgung erreichte zwischen 1550 und 1650 ihren Höhepunkt. Sowohl während der Reformation als auch während des Dreißigjährigen Kriegs waren Flugschriften das wichtigste Propagandamedium. Bewältigt wurde diese durch das neue Medium ausgelöste Kommunikationskrise im Zusammenspiel dreier Faktoren:
des neuzeitlichen Prinzip des Autors als Rechtssubjekt, das die Zuschreibung von Texten an ihre Verfasser sowie deren Rechte und Verantwortlichkeit regelte;
der Entstehung der Nationalstaaten, die einen dem neuen Medium ebenbürtigen Rechtsraum schufen; und
der Professionalisierung und Regulierung desNachrichtenwesens, der geregelten Informationsversorgung der Bürger durch die sogenannte „vierte Gewalt“ der neuen Staatsgebilde.
Auch wenn der Blick in die Geschichte zur Klärung der heutigen Situation beitragen kann, die historische Lösung lässt sich nicht einfach wiederholen:
Zwar gibt es mittlerweile intensive Bemühungen, das Internet als „Raum der Unzurechnungsfähigkeit“ zu bändigen, aber diese stoßen in Demokratien sehr schnell an die Grenzen der Rechtsstaatlichkeit (Stichwort „Wahrheitsministerium“);
zwar steigt die globale Verflechtung enorm an, aber ein globaler Rechtsraum mit einer dem Nationalstaat entsprechenden Judizier- und Exekutierbarkeit ist derzeit weder in Sicht noch wünschenswert (jedenfalls nicht aus der Perspektive demokratischer Standards); und
die traditionellen Nachrichtenmedien können nicht mehr als grundsätzlich gesicherte Informationsquellen fungieren, sondern sind lediglich noch professionelle Informationsverarbeitungsangebote im allgemeinen Kampf um Fakten.
Der Blick in die Geschichte zeigt jedoch noch etwas anderes. Bei der Derealisierung des politischen Diskurses handelt es sich um ein Epiphänomen plötzlich enorm erweiterter kommunikativer Möglichkeiten: nicht um unser Schicksal, und schon gar nicht um das Wesensmerkmal eines neuen Zeitalters, sondern eher um so etwas wie einen vorübergehen den kollektiven Schwindelanfall. Jedes neue Medium schafft eine Situation kommunikativer Unsicherheit, die sich erst mit dessen Gebrauch „einspielt“. Dauer und Dramatik des Übergangs sind von der Tragweite der Erneuerung abhängig, und in Generationen zu messen.
Das würde bedeuten, dass wir zwar in der gegenwärtigen Informationsunsicherheit darauf achten müssen, dass wir ohne Hexenverbrennungen und Glaubenskriege auskommen, es sich jedoch im Wesentlichen um einen sich selbst regulierenden Prozess handelt.
Die potentielle Entmündigung der Menschheit
Aber so einfach ist es leider nicht. Denn anders als der Buchdruck bieten die neuen Medien auch ein neues, mit allem Bisherigen unvergleichliches Überwachungspotenzial, das neue Begehrlichkeiten der Macht weckt. Dieses Problem ist angesichts des deutlichen Aufschwungs des reaktionären Populismus in demokratischen Staaten und der aktuellen Aufregung um sogenannte fake news etwas in den Hintergrund getreten. Entwicklungen sind bereits eingeleitet, die alle demokratischen Prozesse zu einem hohlen Ritual verkommen lassen könnten. Diese Entwicklungen werden durch die gegenwärtige politische Verunsicherung und die darauf sich berufenden Forderungen nach stärkeren staatlichen Kontrollen und Sanktionierungen vorangetrieben.
Die digitalen Überwachungsmöglichkeiten haben bereits zur Formulierung sozialer Dystopien geführt, gegen die die Albträume von George Orwell und Ray Bradbury wie Apologien der Freiheit wirken. Die Zentrale Volksregierung Chinas entwickelt ein „Social Credit System“, bei dem über den sogenannten „Citizen Score“ das gesamte Online-Verhalten der einzelnen Bürger bewertet und durch die Gewährung sozialer Freiheiten (etwa Ausreisegenehmigungen) und durch soziale Bestrafungsmechanismen gelenkt wird. Am anderen Ende der politischen Welt realisiert die soziale App Wonkr des Google-Stipendiaten und Schriftstellers Douglas Coupland eine ähnliche Idee. Nach deren Konzept fallen bei jedem Vorgang der Datengenerierung sogenannte Freiheitspunkte an, die die demokratischen Freiheiten des Individuums zum Nebenprodukt der Konsum- und Datenindustrie pervertieren.
Aber man muss gar nicht so weit suchen: Der US-amerikanische Wahlkampf des vergangenen Jahres etwa wurde nicht mittels teilweise fingierter Nachrichten ausgetragen, der Diskurs dazu zu etwa einem Viertel von sogenannten „Bots“ bewerkstelligt (also Programmen, die automatisiert durch Bewertungen und Posts Stimmung für oder gegen einen Kandidaten machten), sondern auch unter Nutzung von schätzungsweise 180.000 Zeilen Daten pro Wähler durch die Wahlkampfteams, wobei bereits 300 Bewertungen in sozialen Medien (Likes) Analytiker in die Lage versetzen, das Verhalten einer Person verlässlicher vorherzusagen als deren engste Angehörige.
Diese Kombination aus enormen Mengen von Informationen über die Wähler und historisch beispiellos gesteigerten Möglichkeiten der Desinformation der Wähler bereitet den Boden für eine Form absoluter Machtausübung. Diese neue Tyrannei wird den Eindruck vermitteln können, „das Volk“ so gut zu vertreten wie keine aufgrund argumentativ ausgetragener Interessenkonflikte gewählte Regierung das je vermöchte.
Mit den Worten Aldous Huxleys:
„In einem wirklich effizienten totalitären Staat würde die allmächtige Exekutive der politischen Führer und deren Heer von Stellvertretern [army of managers] eine Bevölkerung von Sklaven kontrollieren, die nicht genötigt werden muss, da sie ihre Knechtschaft liebt.“
Anders gesagt: fake news und die sanfte Überwachung durch sozialen Medien erlauben den Mächtigen und Rattenfängern dieser Welt, die öffentliche Meinung vor sich her zu treiben. Sie können so ein Biotop schaffen zu einer irreversiblen Entmündigung der Menschheit.
Damit wird die Lösung des Problems der fake news tatsächlich zu einer dringlichen Überlebensfrage der Demokratie. Diese Entwicklung lässt sich, wenn überhaupt, nur über eine weitere und historisch beispiellose Stärkung der Mündigkeit der Bürger aufhalten. Dazu gehört nicht nur die derzeit gern beschworene „Medienkompetenz“, sondern eine deutliche Weiterentwicklung des gesamten Geflechts aus Machtverteilung und -kontrolle.
Dabei stehen unsere Chancen gar nicht so schlecht, wir müssen sie nur nutzen. Wir verfügen heute über enormes Wissen, das noch nie so gut zugänglich war wie heute. Unsere allgemeinen Bildungsstandards sind hoch wie noch nie in der Geschichte der Menschheit. Die politische Kompetenz auch jener sozialen Schichten, die nicht unmittelbar in die Ausübung politischer Macht eingebunden sind, ist in Jahrhunderten demokratischer Versuche der Mitbestimmung, von Rückschlägen und Korrekturen enorm gewachsen. Die neuen Medien verfügen auch über ein emanzipatorisches Potenzial, das jenem des Buchdrucks in nichts nachsteht.
Derzeit allerdings nutzen wir dieses Potenzial so gut wie ausschließlich für wirtschaftliche Zwecke und zur Steigerung der Annehmlichkeiten: zur Reduktion bestehender Abhängigkeiten, etwa bei der Informationsbeschaffung, im Handel oder im Umgang mit Behörden; und zum technischen Machtgewinn, etwa für ortsungebundene Kommunikation, Finanztransaktionen, das Internet der Dinge usw. Ein Smartphone-Benutzer hat geradezu automatisch in vielen Hinsichten ein Leben, das sich früher nur die Oberschichten leisten konnten. Noch nie in der Geschichte der Menschheit waren so viele Einzelne so weitgehend souverän in ihrem Tun wie heute mittels der neuen Medien. Uns muss es gelingen, genau das auch für den politischen Bereich zu schaffen.
Aus dieser Perspektive sind die Rede von den Mainstream-Medien, die Klagen über fake news und auch die Hausse der Verschwörungstheorien im Internet nicht nur Symptome für ein Problem, sondern lassen sich auch als Anzeichen dafür deuten, dass das emanzipatorische Potenzial der neuen Medien bereits dabei ist, sich auch politisch zu entfalten.
Der empörte Bürger ist, so er sich Gehör verschaffen kann, die Vorstufe jenes kritischen Bürgers, der allein den Weiterbestand unserer Demokratien gewährleisten kann.
Auch der Buchdruck setzte durch seine Verbreitung nicht nur die verkommene Kirche der Renaissance, sondern auch die weltlichen Herrscher unter historisch beispiellosen Legitimationsdruck, der letztendlich zur Formulierung allgemeiner Menschenrechte und zum Entstehen der modernen Demokratien führte. Diese Demokratien haben sich allerdings gewissermaßen im geschützten Raum der von Marshall McLuhan so genannten „Gutenberg-Galaxis“ entwickelt.
Im großen diskursiven Schwindel müssen wir darauf achten, dass wir der Demokratie nicht den Boden unter den Füßen wegziehen.